Startseite






















 Eine Nacht am Arlberg    
   Suomeksi / In Finnish   In English   auf Deutsch  

 BildenRe460x2





Kaum vier Wochen ist’s her seit  wir in Langen übernachteten. Die ganze Strecke vom Bodensee bis zum Arlbergtunnel, und kein einziger Zug sichtbar! Das lag wohl auch daran, dass ich ganz gut auf die Strasse gucken musste um bei dem Nieselregen auch wirklich drauf zu bleiben. Dann, in Langen angekommen war’s Zeit, sich etwas Ruhe zu gönnen.

Gleich neben dem Bahnhof fand sich die kleine Farm. So blitzsauber, schön und sehr nette Leute, kaum zu glauben. Den Preis für die Übernachtung sag ich gar nicht, das glaubt mir keiner!

Nun, nicht nur auf der Strecke war kein Zug, sondern auch der Bahnhof war eine gähnende Leere!

Das schöne Bahnhofgebäude aus der Bauzeit der Strecke ist mal sicher ein Bild wert. Auch der neue Bahnsteig, Beton und Glas, ist ganz gelungen. Aber ausser ein paar abgestellten Wagen auf dem Nebengleis: kein Zug!

Nun, dass wir schon eine Weile nichts mehr gegessen hatten machte sich langsam bemerkbar und wir fuhren nach Klösterle hinunter und genehmigten uns frische Forellen. Aber sicher, hier bei uns in Finnland ist ganz guter Fisch erhältlich, aber das war wirklich gut!

Immer wieder schaute ich hinauf an den Hang, wo die Arlbergrampe verläuft, aber es bewegte sich nichts. Erst später dann, schon im Bett und bereits halb weg, höhrte ich’s rauschen. Das war ein Schnellzug!
Das Frühstück war wie erwartet, nicht zu einfach und vom Feinsten. Und dann sah ich den ersten Zug vor dem Fenster vorbeiziehen. Später, auf der anderen Seite irgendwo östlich von St.Anton sahen wir einen Güterzug mit dem Taurus warten.

Es fahren also wirklich Züge am Arlberg, ich habs mit eigenen Augen gesehen!

Lorenz

(geschrieben am 7. Juli 2007)

Alpine_Railway_Inselburg_800

© der finnischen Alpenbahnfreunde 2007 - 2009 - Updated 7.1.2009  LS, JR